Gemeinsam ein paar Stunden Osterferienprogramm

Während den Osterferien wurden in der Grundschule Nehren täglich bis 14.30 Uhr eine Betreuung der Schüler, deren Eltern arbeitstätig sind, angeboten.
Auf Anfrage durch Monika Klett, die Betreuerin, haben wir uns spontan bereit erklärt, einen Vormittag für unseren Nachwuchs da zu sein.

Günter Eissler holte die Kids um 9.30 Uhr an der Schule ab. Zu dieser Zeit hat Walter Nill schon den Holzbackofen im Bürgerhaus auf Hochtouren gefahren. Denn dort soll auch ein Anlaufpunkt der “Rundreise durch Nehren” sein.

Als Start an der Schule berichtete Günter Eissler von seiner Schulzeit in Nehren, dann ging es in die vielgepriesene Kappel. Im Bereich der ehemaligen Burg und Kapelle wurde ein halt zur Erläuterung eingelegt, wobei schon einige Kinder die Thematik Burg etc. aus dem Unterricht kannten. Ein paar gruselige Geschichten machten die Station jedoch wieder interessant.
Am Brunnen der Kappelstraße auf der Wette wurde die Wasserversorgung von Nehren, ab ca. 1900 angesprochen. Mit Erstaunen haben die Kidis feststellen müssen, dass dort das Wasser nicht aus dem Wasserhahn kam, sondern mit Eimern am Brunnen abgeholt werden musste. – Wie heute noch in Teilen Afrika´s.

In der Wertstraße betrachtete die Gruppe die alten Fachwerkhäuser und hörten sich die geschichte vom “Eduard dem Vogelhändler” an.

Der naheliegende Feuersee war allen wichtiger, als weitere geschichtliche Informationen. Also: Zum Feuersee. nach dem entfernen der Zugangsdielen war das Erstaunen groß. Soviel Wasser. Wenn er ganz voll ist, der Feuersee, sind über 300 000 Liter Wasser unter der Erde versteckt. Die Neugierde war hoch, viele wollten die Treppen hinuntersteigen, was natürlich nicht erlaubt wurde.

Mit diesen Eindrücken ging die Rundreise dem Höhepunkt entgegen: Dem Bürgerhaus. Dort wartet das Bäckerinnen- und Bäckerteam auf die “wilde Schar”.

Bereits vorgefertigte Teigladen durften die Kinder jetzt mit Beilagen ihrer Wahl zu einer Pizza fertig belegen. Dann ab in den Ofen. Nach kurzer Backzeit hat jede/r Schüler/in seine durch Namen gekennzeichnete Pizza serviert bekommen. Ein Hochgenuss. Gesättigt von Pizza und den Informationen, auch über die Dicke Eiche, wo noch ein Astteil im Bürgerhaus lagert, trat die Wilde Horde mit Monika Klett den Rückmarsch zum Schulhaus an.

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